Vorausschau in die Zukunft: Konnektivität & Globalisierung

Aktuell gehört neben der Konnektivität, die Globalisierung zu einer Vielzahl bestimmender Trends der gegenwärtigen Zeit. Beide Trends können dazu führen, dass die weltweite Bevölkerung noch stärker miteinander vernetzt ist. Konnektivi-tät als Trendbegiff „bezeichnet die neue Organisation der Menschheit in Netzwerken“ (vgl. https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrend-konnektivität ) und meint damit das neue Kommunikationszeitalter, auch „Internet der Dinge“ genannt. Der Austausch findet nicht mehr nur zwischen Menschen statt, sondern auch zwischen Mensch und Maschine, vor allem aber jetzt auch von Maschine zu Maschine ohne Zwischenschaltung oder ähnliches.
Globalisierung bedeutet das weltweit immer stärker miteinander kooperieren aller Wirtschaftsakteure. Nationale Grenzen werden dabei Großteils ausgehebelt und die Geschäftsaktivitäten weltweit verteilt. Neue Märkte werden zugänglich und Absatzpotenziale steigen. Marken und Unternehmen expandieren und der Konsu-ment bekommt zusätzliche Optionen durch den Einstieg weiterer Marken in den eigenen Markt.
Beide „Megatrends“ ermöglichen Brand Management eine optimierte quantitative und qualitative Adressierung von Konsumenten und Mitarbeitern. Daraus erschließt sich, dass die gesellschaftliche Bedeutung von Brand Management perspektivisch mindestens eine stabile und tendenziell steigende Möglichkeit der ge-sellschaftlichen Beeinflussung hat. Im Folgenden sollen die Chancen und Risiken dieser Vorausschau untersucht werden. Da eine Vorausschau wage ist und primär auf der Weiterentwicklung bereits bestehender Fakten beruht, soll sich diese Vorausschau auf die beiden „Megatrends“ Konnektivität und Globalisierung konzentrieren.

Chancen der Globalisierung und Konnektivität

Sollten die Trends der Konnektivität und Globalisierung weiterhin Bestand haben, ergeben sich große Chancen für Marketing und Brand Management.

Globalisierung und Konnektivität verändern die Art wie wir kommunizieren

Globalisierung und Konnektivität verändern die Art wie wir kommunizieren

Erstens die quantitative Betrachtung: Facebook hat heutzutage etwa 1,9 Milliarden aktive Nutzer weltweit. 1,2 Milliarden Nutzer rufen ihre Daten ausschließlich mobil ab. So besteht das theoretische Potenzial, über ein Netzwerk fast 2 Milliarden Menschen zu erreichen. Im Zeitalter der Printmedien wäre bereits die Logistik um eine solche Menschenmenge zu erreichen eine außerordentliche Herausforderung.
Zweitens durch die gesteigerte Anzahl möglicher „Touchpoints“ mit dem Konsumenten, wie beispielsweise TV, Smartphone und Radio. Dadurch steigern sich auch die Möglichkeiten, über die Brand Management Markenbotschaften platzieren und senden kann.
Und drittens da Konsumenten ihre relevante Inhalte durch die Nutzung ihrer Geräte mitteilen und dadurch mehr wichtige Erkenntnisse für den effizienten Einsatz der Markenkommunikation liefern. Ein weiterer Beitrag wie das Internet zur besseren Kommunikation genutzt werden kann.

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