Wirtschaft als Gegenstand der VWL

Definition VWL

Der Mittelpunkt der VWL ist das Zusammenwirken aller Wirtschaftssubjekte und die daraus ergebenden gesamtwirtschaftlichen Probleme:

Gesamtwirtschaftliche Vorgänge: Angebot & Nachfrage, BIP, Außenhandel etc.

Definition BWL

Der Mittelpunkt der BWL ist ein einzelnes Wirtschaftssubjekt: Innerbetriebliche wirtschaftliche Vorgänge (Bsp. Marketing, Buchhaltung etc.)

Bei der VWL und der BWL handelt es sich um eine Modell-Wissenschaft à Das bedeutet ein Idealbild nachdem man ein Handlungsmuster erstellen sollte. Es handelt sich in diesem Sinne auch im die Vorstellung der Wirtschaft.

Idee-> These -> Hypothese (mathematischer Beweis fehlt) -> Theorie (bewiesen, letzter Baustein fehlt).

Vorgehens-/Arbeitsweisen der VWL

Bottom Up (induktiv)à Synthetisch vorgehen (künstlich zusammen), zusammenfügen (Bsp. Budget und Ziele werden von den einzelnen Abteilungen zur Geschäftsführung übermittelt; Geschäftsführung trägt Ergebnisse zusammen und koordiniert diese).

Top Down (deduktiv)à Analysieren, runterbrechen (Bsp. Budget und Ziele werden von Geschäftsführung festgelegt; Geschäftsführung erwartet die Durchsetzung dieser Ziele).

Die Zusammenhänge von Bedürfniss und Nachfrage in der BWL und VWL

Die Zusammenhänge von Bedürfniss und Nachfrage in der BWL und VWL

Grundbegriffe

Knappe Güter/ freie Güter -> begrenzte Verfügung (Preis)/ unbegrenzte Verfügung (kein Preis wie Luft). Komplementäre Güter -> Sich ergänzende Güter (Preisanstieg des einen Gutes bewirkt auch ein Nachfragerückgang des anderen Produktes).

Substitutions-Güter -> Ersetzbare Güter (Güter, die ähnliche Bedürfnisse stillen; gleichwertiges Ersatzgut).

Inferiore (billig)/ Superiore (teuer) Güter -> Bei steigendem Einkommen weniger nachgefragte Güter/ bei steigendem Einkommen höher nachgefragte Güter.

Rationalprinzip -> Ökonomisches Prinzip

Bedürfnisse, Bedarf, Prinzipien

Bedürfnis-Pyramide nach Masslow: Grundbedürfnisse -> Sicherheitsbedürfnisse -> Soziale Bedürfnisse -> Selbstschätzung/ Anerkennung -> Selbstverwirklichung.

  • – Wenn Bedürfnisse mit nötiger Kaufkraft befriedigt werden können entsteht ein Bedarf, falls ein Angebot vorliegt entsteht eine Nachfrage.

 Bedürfnis: Ein Bedürfnis ist ein allgemeiner Wunsch, einen vorherrschenden Mangel zu beseitigen.

Bedarf: Bedarf ist das konkrete, greifbare Verlangen nach bestimmten Gütern zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Es wird mit Kaufkraft (Geld) abgedeckt

Nachfrage: Die Nachfrage gilt als Teil des Bedarfs, der seine Wirksamkeit am Markt durch eine Kaufentscheidung erhält

Ökonomisches Prinzip

Maximalprinzip -> Mit gegebenen Mitteln maximalen Erfolg erzielen

Minimalprinzip -> Vorgegebenes Ziel mit geringsten Mitteln erreicht

Optimal Prinzip -> Generelles Extremum Prinzip, innerhalb eines vorgegebenen Kosten- und/oder Nutzenrahmens ein möglichst günstiges Verhältnis zwischen erreichtem Nutzen und Kosten zu erreichen (Aw = max. [N(utzen)A1/K(osten)A1]).

Dispositiver Faktor -> Information, Know How, Arbeit, Werkstoffe, Betriebsmittel

Originär -> Boden, Arbeit

Derivativ -> Sachkapital (bspw. Maschinen), reales Kapital (Geld).

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/vwl/vwl-grundlagen.php.

 

 

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